Freitag, Dezember 09, 2016

Geht und vergrätzt alle Völker

Gerade auf Facebook einen kleinen kontroversen Thread über den Papst gefunden. Ein Statement mit 8 Antworten, die ich in Auszügen zitiere:

  • Fatal
  • Kommunist
  • Lügen
  • "stellt Grundsätzliches in Frage, damit Unklarheit entsteht"
  • Claqueure
  • Oberlehrer
  • stockkonservativ
  • anarchistischer Gleichheitsbegriff
  • "gehören zu den Piusbrüdern"
  • pathologischer Sozialpessimismus
  • Flegelkardinäle
  • Oberlehrer
  • demontieren das Lehramt
  • Kadavergehorsam
  • Unverschämtheit
  • absolute Frechheit
  • „Genauso haben die Linksliberalen auch immer argumentiert“
  • Spalter
  • denunzieren
  • „In jedem Unternehmen fliegen Sie raus“
  • „Sie wollen hier doch nicht ernsthaft“
  • illegitime Kritik
  • schlechtester Konservatismus
  • „nicht mehr danach fragt, worum es geht“

Das macht pro Beitrag 3 Entgleisungen. Alles im Namen des richtigen Glaubens, versteht sich.
Papst Benedikt hat aufgerufen, zu verkündigen. Ihr Lieben, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass er damit Euch gemeint hat.

Donnerstag, Dezember 08, 2016

Brücken und ihre Erbauer

Jede Brücke besteht aus Pfeilern und dem Bereich, in dem sie frei trägt und etwas überspannt, dem Überbau. Bestünde sie nur aus Pfeilern, wäre sie keine Brücke, sondern eine Säulenreihe. Hätte sie hingegen keine Pfeiler und bestünde nur aus Überbau, wäre sie eine schlichte Straße. Ohne Pfeiler steht sie nicht, ohne Überbau ist sie nicht begehbar und erreicht nichts.
Dieses Prinzip lässt sich auf die Situation des Papstes übertragen, dessen Funktion bekanntlich die ist, der größte aller Brückenbauer zu sein. Und damit hat er es schwer, denn derzeit beäugen sich Pfeiler und Überbau äußerst misstrauisch.

Während den einen alles häretisch erscheint, was nicht selbst direkt auf dem Fundament befestigt ist, halten andere jede solide Gründung für überflüssig und betonen, es käme auf Reichweite an, nicht auf Standpunkte. Viele der Ersteren wittern Verrat am Fundament, sobald sie Brücke auskragt. Sie weisen dem Überbau nach, dass er unter sich keine Substanz hat, und vergessen, dass sie es sind, die ihn tragen. Viele Mitarbeiter des Überbaus hingegen würde am liebsten die Pfeiler von den Fundamenten abreißen, um sie waagerecht zu drehen und so noch etwas weiter zu reichen.
So schwächen sich beide Bereiche gegenseitig, anstatt zu erkennen, dass sie nur gemeinsam in der Lage sind, irgendjemanden zu erreichen. Der (schlechte) Witz ist, dass beide Fraktionen dasselbe erreichen oder besser: nicht erreichen, wenn sie versuchen, einen Fluss zu überqueren. Die einen bauen einen undurchlässigen Damm, der zwar überall sauber auf dem Grund steht, aber den Fluss nicht überquert, sondern staut. Der Fluss wird steigen und ihn überspülen. Die anderen queren den Fluss sehr schnell und reichen weit, liegen aber auf dem Boden und werden daher ebenfalls überspült. Diese sehr volksnah, die Dammbauer dafür auf höherem Niveau. Erreichen tun sie beide nichts.
Diesen Kampf zu beenden und wieder ein Verständnis für das Wesen von Brücken zu wecken versucht der Papst. Mit mäßigem Erfolg, sind doch beide Seiten bisher vor allem darauf aus, ihn für ihre Erkenntnisse zu vereinnahmen oder aufgrund ihrer Erkenntnisse abzulehnen. Heute werden große Brücken gebraucht, nicht Streitereien auf der Baustelle. Doch leider ist die Zeit noch nicht gekommen, in der die einen die anderen in Glauben und Gebet tragen und die anderen sich getragen wissen und sich, darauf vertrauend, weit hinauslehnen. Die Zeit ist noch nicht da, in der die einen die anderen nicht verurteilen, sondern unterstützen und bei Bedarf korrigieren: Achtung, die Sache beginnt zu kippen! Oder: Wir müssen noch weiter hinaus – verankert euch noch fester!

Die Dubia sind dabei ihrer Zeit voraus. Bei ihnen handelt es sich um einen Hinweis, was Pfeiler zu tragen in der Lage sind und wo es kippen könnte. Entgegen der verbreiteten Wahrnehmung sind sie keine Positionierung innerhalb dieses sinnlosen Kampfes, sondern eine Korrektur im Sinne des Brückenbaus. Jeder Versuch, sie gegen andere auszuspielen, dient weder der Sache, noch ist er im Sinn der vier Kardinäle. Hinweise wie diese wird es in einer aktiven Kirche immer wieder geben. Durchaus auch von anderer Seite. Doch die Arbeiter auf der Baustelle können nicht damit umgehen, weil sie nicht mehr das ganze Bauwerk sehen. Während die einen verkünden, alles breche zusammen, jubeln die anderen, dass die lästigen Pfeiler endlich kippen. Nichts dergleichen ist der Fall. Doch das Gebrüll der beiden Fraktionen, die bis in höchste Kirchenämter reichen, verhindert, dass der Papst reden kann. Er weiß, dass jede Stellungnahme sofort falsch interpretiert und vereinnahmt würde und er schweigt.
Sollte der Punkt kommen, an dem der Papst erst einmal den leidigen Kompetenzstreit beendet, bevor weiter gebaut wird – dann knallt es. Und jeder, der jetzt schreit, wird sich schlecht behandelt vorkommen, denn er wird verdonnert werden zu schweigen. Lieber nicht.

Montag, Dezember 05, 2016

Autsch!

"Wenn Jesus vergeben kann, muss ich es als Mensch doch auch können!"
Sagt der Chef der Bundesagentur für Arbeit und Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Frank-Jürgen Wiese. (LINK)

Lieber Herr Wiese, diese Aussage beinhaltet derart viele Fehler, dass ich bestimmt die Hälfte übersehe.
Jesus ist also kein Mensch? Doch, ist er. Weihnachten bekommen Sie das noch einmal erklärt, wenn Sie in die Kirche gehen.
Was Jesus kann, müssten Sie auch können? Ja verflixt noch eins - es will einfach nicht klappen? Vielleicht beginnen Sie erst einmal mit etwas einfacherem als Vergebung. Auf dem Wasser gehen vielleicht.
Ihre Vergebung ist vergleichbar mit der Vergebung, die Jesus gab? Immerhin setzen Sie das gleich. Nun, da vergessen Sie einen kleinen Unterschied: Sie können das vergeben, was Ihnen angetan wurde, und zwar dem, der es Ihnen angetan hat. Jesus dagegen hat das vergeben, was irgendeinem Menschen angetan wurde, und zwar jedem, der Ihn bittet. Ihre Vergebung bringt etwas Frieden, die Vergebung durch Jesus bringt ewiges Leben. Um es klar zu sagen: wenn ich Ihnen auf die Füsse trete, können Sie mir das vergeben; Jesus hingegen kann allen Menschen vergeben, dass sie irgendwann irgendwem auf die Füsse traten (nach C.S. Lewis). Der hat einfach mehr drauf als Sie, auch wenn das vielleicht hart klingt. Das liegt daran, dass Er jeden Menschen mehr liebt, als dieser Mensch sich selbst, und Er daher stets der Hauptbetroffene ist.
Lassen Sie sich aber nicht demotivieren. Vergeben ist wichtig und nötig und gut. Nur die Annahme, man müsse das eigentlich können, ist, sagen wir, mutig. Und die Begründung, man müsse es doch hinkriegen, wenn doch sogar Jesus das konnte - hmm, gibt es unter den zahlreichen Fortbildungen Ihrer Agentur nicht irgendeine gute über christliche Basics? Das wäre doch was.

Sonntag, Dezember 04, 2016

4. Türchen, Betrachtungen


Betrachtungen von Papst Franziskus

Auszüge aus bisher unveröffentlichten persönlichen Ansichten eines Oberhirten.




Es ist eine Freude, die neuen bisher unbekannten Betrachtungen von Franziskus auf sich wirken zu lassen. Denn was könnte aufbauender sein, als auf diese Weise hineingekommen zu werden in die unmittelbare Nähe unseres Heiligen Vaters, den man so auf völlig neue Weise kennenlernt.
Vier Betrachtungen sind es, für jeden Adventssonntag eine. Nehmt Euch die nötige Ruhe und Zeit, damit die Betrachtungen das Herz und das Gemüt erreichen und erhellen können.
Und immer tiefer werden wir in das Geheimnis hineingeführt.

























  1. Am ersten Adventssonntag setzt man sich dem Blick des Geschehens aus, betrachtet es sozusagen frontal.
  2. Am zweiten Sonntag löst man sich von der eigenen Betroffenheit. Man tritt einen Schritt zur Seite und betrachtet so aus einer neuen Perspektive.
  3. Nun ist man darauf vorbereitet, an diesem Sonntag hinter die Dinge zu schauen, sozusagen die Rückseite der Medaille kennenzulernen. Sie ist nicht weniger faszinierend, wenn sie einen auch seltener anspricht.
  4. Am vierten Advent schließlich nähert man sich der Perspektive Gottes an. Von oben betrachtet scheint alles kleiner, aber nicht weniger wichtig. 
Echo Romeo wünscht allen ein wahrhaft erbauliches Betrachten und ein reich gesegnetes Weihnachtsfest.

Morgen erbaut uns Josef Bordat.

Montag, November 28, 2016

Halt, rote Linie!

Was macht man, wenn eine mathematische Gleichung nicht aufgehen will? Ganz einfach: man zwingt sie dazu. Per Gesetz. Frei nach Woody Allen, der auch bereits vorschlug, bisher unlösbaren Gleichungen Repressalien anzudrohen.
Ehrlich gesagt mag ich solche Witze. Absurditäten können unterhaltsam sein. Also gleich noch so einen: Was macht eine Arbeitsministerin, wenn die Rente zu teuer wird: sie verbietet das. Per Gesetz. Womit wir mit den Witzen am Ende wären, denn dies ist die Realität.

Ein neues Rentenkonzept wurde vorgelegt. Zwei „rote Linien“ gibt es darin, die nie und nimmermals überschritten werden dürfen: die Rente darf einen bestimmten Betrag nicht unterschreiten, die Beiträge dafür dürfen einen bestimmten Betrag nicht überschreiten. Und wenn das nicht passt? Wenn auch die höchsten erlaubten Einnahmen nicht reichen, die niedrigste erlaubte Rente zu finanzieren, was in wenigen Jahren der Fall sein dürfte? Ich meine, was soll das? Macht sich die Rente dann strafbar?
Kein Mensch hat etwas von solchen Regelungen, die so absurd sind, dass nicht einmal das Wort peinlich darauf noch passt. Sie besagen nichts anderes als: ab einem bestimmten Betrag wissen wir nicht weiter und greifen in die Steuerkasse. Wer hätte das gedacht. Dann gibt es eben höhere Steuern, vielleicht einen Rentensoli. Die Regelung jetzt ist nichts anderes als die Legitimierung der Verlegenheit demnächst. Der Bescheid, den man dann bekommt, hat ungefähr diesen Inhalt:

Lieber Bürger, wir bräuchten monatlich 100,-€ mehr von dir, um die Renten zu bezahlen. Da wir den Beitrag nicht erhöhen dürfen, bekommen wir künftig eben 100,-€ Rentensoli von dir. Da dieser neue Soli allerdings einen erheblichen Verwaltungsaufwand bedeutet, erhöht sich der Beitrag um 20%. Der Betrag von monatlich 120,-€ wird künftig mit der Steuer automatisch einbehalten.
Viele liebe Grüße, Rentenkasse und Finanzamt.

Vom Konzept her übrigens eine feine Sache: da Renten besteuert werden, zahlen die Rentner so ihre eigene Rente. Ich höre es schon: „Wer verbraucht, soll auch einzahlen“ oder Ähnliches – irgendein brauchbarer Slogan, der nach gerechter Verteilung klingt, wird sich dafür schon finden lassen.
Wenn die Politik mir einmal nicht in die Tasche greift, dann nur deshalb, weil sie Zugriff auf mein Konto hat. Bezahlen werden alles die jetzt jung sind. Deren Eltern werden übrigens weniger Rente bekommen, da sie Rentenzahler großzogen, anstatt zu arbeiten, ihre Energie also in die einzige Tätigkeit steckten, die auch künftig Renten garantiert, allerdings nicht bezahlt wird. Ich habe es meinem Sohn schon erklärt: Du wirst die Renten bezahlen, die in deiner Arbeitszeit anstehen. Die geringsten wirst du deinen und anderen Eltern bezahlen, weil die so große Kinderpausen hatten. Die höchsten wirst du denen bezahlen, die Karriere statt Kindern wollten. Das ist nur gerecht so. Er hat mich verstanden.
Rote Linien? Kein Politiker bleibt davor stehen. Der für Staatsmänner ausgerollte rote Teppich ist nichts als das Symbol der roten Linien, die er schon überschritten hat. Je mehr, desto länger.
Feierlich und selbstverständlich nur zu unserem Wohl.

Donnerstag, November 10, 2016

Wissen macht machtlos!

Die Meinungsforscher wussten, dass Clinton gewinnt.
Die Presse wusste, dass Trump letztlich keine Chance hat.
Die Fachleute wussten, dass die Aktien einbrechen, sollte Trump gewinnen.
Das wussten die schon immer. Verlasst euch drauf!
Das war vor der Wahl.

Jetzt ist nach der Wahl.
Heute weiß die Presse, warum es gar nicht anders kommen konnte.
Heute weiß die Presse, was kommen wird.
Heute weiß die Politik, dass das auch bei uns passieren kann. Und sie zittert. Denn sie hat ein Problem: die einzige Lösung, zu der sie sich aufraffen kann, ist, noch stärker genau so weiter zu machen, wie bisher.
Maybrit Illner zeigte es:
Alice Schwarzer weiß, dass ungebildete weiße Männer die Ursache waren, weil sie mit einer starken Frau nichts anfangen konnten.
Lafontaine weiß, dass die soziale Kluft die Ursache ist, die wiederum daher rührt, dass die Menschen nicht links genug sind.
Aus dem Lager der Grünen heißt es: „Wir müssen den Menschen noch besser erklären, was wir tun!“
Mehr vom Alten.
Fazit: der Schuss wurde gehört. Er soll die anderen aufrütteln.
Die Politik schaut von den Menschen weg und versteht den Tritt, der notgedrungen von hinten kommt, als beschleunigenden Impuls in ihre Richtung. Denn jeder hat eine ganz besondere Qualität in diesem ganzen Tohuwabohu: er kennt sich aus und weiß. Als einziger, versteht sich.

Politik und Presse sind gefangen in ihrem Anspruch an sich selbst, immer den Weg zu kennen und der Bevölkerung zu vermitteln. So gefangen, dass sie lieber blanken Unsinn von sich geben als einfach einmal still zu sein. Und damit verpassen sie das Entscheidende: das Hören, weil sie ständig reden. Sie, die immer alles wissen, übersehen das Banalste, das in jedem Kommunikationstraining gelehrt wird: erst einmal den Anderen reden lassen. Ihn fragen lassen. Vertrauen schafft man, indem man sich Fragen anhört und sie stehen lässt. Beantwortet man sie sofort, schafft man Abneigung. Doch zu dieser Erkenntnis sind Politik und Presse unfähig. Schon prasseln wieder Antworten und Erklärungen auf uns ein, ohne Basis, oft mit einer Halbwertszeit von nur Stunden. Antworten und Erklärungen, die nur noch nerven.

Niemandem fällt auf, was Trump sagte: „Ihr werdet nicht länger ungehört bleiben!“
Er versprach zu hören. Und das kam an. Die teils abstrusen Antworten, die er gab, waren kein besserwisserisches Herunterleiern von Lösungen, die niemand mehr hören wollte, sondern Impulse, die die Stimmung aufgriffen, die er hörte. Nicht weil sie jeden Latino rauswerfen wollten, wählten sie ihn, sondern weil sie merkten: der hat uns zugehört. Denn eins wissen die Wähler genau: Politiker und Reporter, die alles wissen, haben keine Ahnung. Und sie vertrauen dem, der vermittelt, zuzuhören und die Ärmel hochzukrempeln.

Unsere Politik hingegen und unsere Presse sind nicht nur unfähig, zu hören – sie verteufeln das Hören noch dazu. „Populismus“ ist die Diagnose, die sie jedem zuordnen, der auf die Menschen einzugehen versucht. Sie sind es gewohnt, Ungeliebtes so zu bedrängen und zu ächten, dass es sich wieder zurückzieht. Und sie überlassen das Hören anderen. Eine Frage der Zeit, bis sie sich verwundert die Augen reiben, weil sie entmachtet wurden.
Und wir können froh sein, wenn wir mit denen, die dann an die Macht kommen, nicht ins totale Chaos versinken. Die danach greifen, sind mehr als bedenklich.

Mittwoch, November 09, 2016

Trump und Chesterton

Anlässlich der Wahl in den Staaten ein paar Gedanken von Chesterton zum Konservativismus:
Wer das Alte, das er für wertig erkannt hat, erhalten will, darf nicht konservativ, sondern muss progressiv sein. Zum Erhalt braucht es immer wieder eine Revolution. Wer seinen weißen Gartenzaun erhalten will, darf ihn nicht sich selbst überlassen, sondern muss ihn regelmäßig neu streichen, sonst wird er schwarz. Bewahren geschieht durch regelmäßige Erneuerung. Erneuert man es nicht, wird man von dem, was man zu bewahren versucht, letztendlich tyrannisiert. Soweit Chesterton.
Was in den USA geschehen ist, war der Versuch einer derartigen Erneuerung: die Revolution mit dem Ziel des alten großen Traumes. Abgestraft wurde hingegen die Kandidatin, die das Establishment in seiner Entwicklung belassen und nichts ändern wollte. Es ist ein Sieg des Progressivismus über den Konservativismus.
Kein Mensch weiß, was daraus werden wird. Der Wahlkampf legt Übles nahe. Jeder Moderator und Schreiber versucht derzeit, sich mittels analytischer Gedanken als Prophet zu erweisen. Keinem gelingt es und das meiste wirkt peinlich. Vor allem deshalb, weil die Schablone, die angelegt wird, lautet: Clinton = progressiv, Trump = konservativ. Diese Schablone ist falsch; sie beruht darauf, bestimmte Positionen als beweglich anzusehen und andere als unbeweglich, was Unsinn ist. Und so haben weltweit Progressive Angst vor Veränderungen, die sie als Stillstand kennzeichnen, und viele Konservative freuen sich darüber, dass nichts beim Alten bleiben wird. Schlechte Voraussetzungen für eine politische Zusammenarbeit.
Was in den USA geschieht, ist ein Aufbruch. Weiß der Kuckuck wohin.